A
A-Game:
Bestmögliche Performance eines Spielers. Das A-Game kann oft durch verschiedene Umstände nicht erreicht werden (Alkohol, Übermüdung, Tilt, ...). Der Spieler gleitet in sein B-Game, C-Game, usw. ab.
ABC:
Ein Spielstil, der sich strikt an die Pokergrundlagen hält. Für erfahrene Spieler ist das ABC-Spiel leicht auszurechnen. An Tischen mit unerfahrenen Spielern kann es jedoch durchaus profitabel sein.
Ace (Ass):
Höchste Spielkarte. Es gibt vier Asse.

Ein Full House mit drei Assen und einem der möglichen Paare.
Ein Pokerblatt ohne Paar oder andere zählbare Kombination, das ein Ass enthält.
Zwei Paar Asse.
Action (Aktion):
Action-Game:
Ein Spiel, in dem die Spieler um viele Pots spielen.
Active Player (Aktiver Spieler):
Jeder noch in einer Runde aktive Spieler.
Add-On:
Am Ende der Re-Buy Phase eines Turniers besteht oft die Möglichkeit für ein Add-On. Jeder Spieler hat nun die Möglichkeit unabhängig von seinem Cipstand, Chips in der Höhe der doppelten Startdotation zu kaufen.
Ein aggressiver Spieler bietet/erhöht oft und checkt hingegen selten (b.z.w: geht selten mit).
Ajax:
Name für AJ:

Ein Spieler setzt seine gesamten Chips ein.
Zwei Asse. (Andere Namen: Bullets, Pocket Rockets, Two Pips).
Eine Aktion, die nicht im eigentlichen Sinne gegen die Regeln verstößt, aber mit unfairen Taktiken arbeitet.
Unfaire Taktiken gebrauchen.
Ante:
Geld, das noch vor Beginn einer Runde in den Pot kommt.
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B
Bad Beat:
Ein favorisiertes Blatt wird durch unglückliche Umstände doch noch geschlagen.
Backdoor:
Das Pokerblatt entwickelt sich in eine andere Richtung als erwartet: ein "Hintertürchen" tut sich auf und kann zum Gewinn des Pots führen (z.B. Backdoor Flush: Turn und River bringen die richtige Farbe und ergeben einen Flush).
Bankroll:
Der einem Spieler zur Verfügung stehende Geldbetrag.
Die in den Pot gelegten Chips.
Die Gewinnchancen, die man sich anhand der Zahl der bei einer Erhöhung mitgehenden Spieler ausrechnet.
Ein Spieler bietet den Betrag des Pots.
So wird im englischsprachigen Raum die Straße von Ass bis Fünf bezeichnet.
Das Big Blind ist ein festgesetzter Einsatz, welcher vom Spieler, der sich zwei Plätze links vom Button/Geber befindet, gesetzt werden muss, bevor er seine Karten sieht (s. Ante, Blind, Small Blind).
Ein Blatt, das Ass/König enthält. (ursprünglich nur für AK in Pik) (auch: Anna Kournikova, Machine Gun, Walking back to Houston)
Eine nutzlose oder für das Spiel nicht entscheidende Karte.
Die Blinds sind festgesetzte Einsätze, die üblicherweise von den beiden Spielern direkt links vom Button/Geber ohne Einsicht der Karten gesetzt werden müssen. Manchmal gibt es auch nur ein Blind oder jeder Spieler tätigt ein Ante (Seven Card Stud).
Ein Spieler erhöht, ohne sein Blatt gesehen zu haben.
Andere Spieler durch das Bieten und Erhöhen glauben zu machen, dass man ein besseres Blatt in Händen hält, als es den
Tatsachen entspricht.
Die im Poker offen gegebenen Karten, die alle Spieler sehen können. In Flop-Spielen werden 5 Karten mit dem Bild
nach oben in die Mitte des Tisches gelegt. Beim 7 Card Stud werden 4 Karten mit dem Bild nach oben vor jeden Spieler gelegt.
Ein Spieler nutzt die niedrigste Karte der Board Cards, um ein Paar zu bilden.
Der verplichtende Einsatz, den in der ersten Einsatzrunde derjenige Spieler machen muss, der im 7 Card Stud die niedrigste offene Karte erhält.
Die kleine runde Scheibe, die nach jeder Runde im Uhrzeigersinn von Spieler zu Spieler geht, wenn ein (Casino-)Dealer die
Karten gibt. Der Button markiert den theoretischen Geber der aktuellen Runde.
Buy-In:
Der spezifische Mindestbetrag, den ein Spieler zur Verfügung haben muss, um bei dem jeweiligen Poker-Spiel mitmachen zu dürfen.
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C
Beim Gebot mitgehen.
Ein passiver oder lockerer Spieler, der nicht oft erhöht, sondern mehr mitgeht, als er sollte.
Die maximale Anzahl (üblicherweise drei) erlaubter Erhöhungen pro Einsatzrunde zu setzen.
Bet ->Raise (erste Erhöhung) -> Reraise (zweite Erhöhung) -> Cap (dritte und letzte Erhöhung)
Der Raum oder Bereich im Casino, in dem Poker gespielt wird.
Die letzten Chips eines Spielers.
Das Spiel verlassen und sich die Chips auszahlen lassen.
Ist ein Spieler an der Reihe zu bieten und noch niemand hat vor ihm geboten, kann er "checken" (schieben). Das heißt, er setzt nicht, bleibt aber trotzdem im Spiel.
Ein Spielercheckt erst innerhalb einer Einsatzrunde und erhöht dann.
Die Blindeinsätze an die Spieler, die sie gesetzt haben, zurückgeben und zur nächsten Runde übergehen, falls kein anderer
Spieler mitgeht. Bedeutet auch die "Aufteilung des Pots".
Cold Call:
Mehr als eine Erhöhung nachzahlen.
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D
Dead Man’s Hand:
Zwei Paar Asse mit Neunern. (Dieses Blatt soll Wild Bill Hickock gehabt haben, als Jack McCall ihm in den Rücken schoss.)
Dealer (Geber):
Der Spieler, der die Karten ausgibt, den Pot verteilt und das Spiel überwacht. In Casinos wird der Dealer üblicherweise vom
Haus gestellt.
Derjenige, der in der Einsatzrunde als Letzter bietet. Sitzt am Button.
Ein Zweierpaar.
Diamonds (Karo):
Eine der vier Kartenfarben. Früher als Merchants bezeichnet.
Die Disconnect Protection bewirkt, dass bei einer Unterbrechung der Internet-Verbindung der betroffene Spieler als All-In
erklärt wird. Die Anzahl der Disconnect Protections ist allerdings begrenzt, um Missbrauch zu verhindern. Bei Pot Limit und
No Limit Spielen wird oft KEIN Unterbrechungsschutz angeboten.
Door Card:
Die erste aufgedeckte Karte beim Seven Card Stud wird Door Card (Up Card) genannt.
Ein Holdem Blatt, das aus 10-2 besteht. Benannt nach dem bekannten Poker Spieler Doyle Brunson, der die Weltmeisterschaft im Poker 2 Jahre en suite mit dieser Hand für sich entscheiden konnte.
Hierbei handelt es sich um die wahrscheinlich älteste Poker-Variante, bei der jeder Spieler 5 Karten verdeckt erhält, mit der
Möglichkeit eine oder mehrere Karten zu tauschen, um seine Hand zu verbessern. Diese Variante ist uns allen aus unzähligen Western Filmen bekannt, wird jedoch heutzutage immer seltener gespielt.
Unter "drawing" versteht man den Versuch, sein Blatt durch kommende Karten noch zu verbessern (im Bewusstsein, nicht das aktuell beste Blatt zu halten).
Ein aussichtsloses Drawing-Blatt, da man keine Karte zum gewinnen hat.
Ein Blatt, das verbessert werden muss, um gewinnen zu können (<-> Made Hand). Die Drawing Hand kann jedoch durchaus Favorit gegenüber der momentan besten Hand sein.
Der Spieler in "Early Position" muss sich vor den meisten übrigen Spielern entscheiden. Dadurch entsteht ein